NTT DATA, führender Anbieter von Business- und IT-Lösungen, feiert das 20-jährige Bestehen der Emojis. Am 22. Februar 1999 konnten die Kunden von NTT DOCOMO, INC. dem Mobilfunkbetreiber der NTT-Gruppe und Partnerunternehmen von NTT DATA, erstmals digitale Symbole als Teil von Textnachrichten über Mobilfunk versenden. Möglich wurde dies durch den mobilen Datendienst i-mode von NTT DOCOMO.

 

NTT DATA, führender Anbieter von Business- und IT-Lösungen, feiert das 20-jährige Bestehen der Emojis. Am 22. Februar 1999 konnten die Kunden von NTT DOCOMO, INC. dem Mobilfunkbetreiber der NTT-Gruppe und Partnerunternehmen von NTT DATA, erstmals digitale Symbole als Teil von Textnachrichten über Mobilfunk versenden. Möglich wurde dies durch den mobilen Datendienst i-mode von NTT DOCOMO.

Eines der beliebtesten Features von i-mode war Textnachrichten. Da ihr Umfang begrenzt war, entschied sich DOCOMO für die Bereitstellung einer Reihe von Piktogrammen. Die emotionale Seite der Kommunikation spielte eine zentrale Rolle. Bilder, so einfach sie auch sein mögen, können die fehlenden nonverbalen Signale wie Mimik, Gestik oder Stimmlage zumindest teilweise ersetzen. Das schafft Vertrauen in die digitale Kommunikation.

„Es gibt Zeiten in unserem Leben, in denen uns die Worte fehlen, um einen Geisteszustand zu formulieren. Langsam beenden wir die Handschrift und verwenden immer mehr digitale Geräte. Durch Emojis hat das soziale Zusammenleben eine völlig andere Dimension erhalten und wird auch weiterhin erhalten, was wir derzeit nicht verstehen können, insbesondere im Zusammenhang mit der Offensive der künstlichen Intelligenz. Wir sollten jedoch nicht dem Zufall überlassen, wie wir kommunizieren oder wie wir unsere Gefühle ausdrücken, und das wird zu einer Herausforderung werden. Wir denken voraus an die zukünftigen Generationen und an die Werkzeuge, die sie entwickeln werden, um die Kommunikation zwischen den Menschen zu beschleunigen, aber auch noch mehr zu vereinfachen.“ – Daniel Metz, CEO NTT DATA Rumänien.

In der typisch japanischen Tradition maximierten die Entwickler kreativ die Ausdruckskraft jedes Emoji innerhalb der Begrenzung auf 12 x 12 Pixel. Sie entwickelten eine innovative Gebärdensprache, die weltweit verständlich ist. Die damals üblichen monochromen Displays mit niedriger Auflösung erforderten eine einfache Darstellung, die nicht unter den Schutz des Urheberrechts fiel. Infolgedessen konnten immer mehr Mobilfunkbetreiber Emojis anbieten. Gleichzeitig sorgte der anhaltende Erfolg von i-mode in Japan, Singapur und anderen Ländern für die schnelle Verbreitung der neuen „Bildbriefe“. Der Name Emoji entstand aus der Kombination der japanischen Wörter „e“ und „moji“ für „Bild“ und „Buchstaben“.

Im Jahr 2010 wurden rund 700 Emojis in Unicode, den internationalen Standard für die digitale Kodierung von Zeichen, aufgenommen. Seitdem sind die digitalen Piktogramme universell einsetzbar. Der Emoji-Trend erhielt einen weiteren Schub von sozialen Netzwerken. Gleichzeitig vereinfachten Anbieter von Smartphone-Betriebssystemen die Eingabe von Emojis in allen Formen der textbasierten Kommunikation wie E-Mail, SMS, Instant Messaging und Social Media Posts.

Heute sind Emojis weltweit milliardenfach stärker verbreitet. Immer wieder zeigen Zahlen zu ihrer Nutzung, dass der Ansatz von DOCOMO, der digitalen Kommunikation eine emotionale Ebene zu geben, nachhaltig wirkt: Rote Herzen und lächelnde Gesichter stehen regelmäßig an der Spitze der Rangliste der am häufigsten verwendeten Emojis, obwohl unicode.org nur 149 Emojis in der Kategorie „Smileys & Emotion“ hat. Zum Vergleich: Der Emoji-Katalog des Standardisierungsausschusses in seiner aktuellen Version enthält 3019 verschiedene Emojis in zehn Kategorien. Trend: steigend.